16.10.2017

ÖDP Schwaben setzt auf bewährte Führung – Weitreichende Beschlüsse wurden gefasst

Am 14.10.2017 fand in Buchloe der Bezirksparteitag der schwäbischen ÖDP statt. Die Delegierten waren u. a. aufgerufen, die im zweijährigen Turnus vorgeschriebenen Neuwahlen durchzuführen. Als bisherige Bezirksvorsitzende stellte sich Lucia Fischer aus Legau erneut zur Wahl. Mit 98 Prozent wurde sie in ihrem Amt bestätigt und führt zusammen mit ihren Stellvertreterinnen Krimhilde Dornach aus Weißenhorn, Gabi Olbrich-Krakowitzer aus Großaitingen und Schatzmeister Alexander Abt aus Memmingen, weiterhin den Bezirksverband.

Hintere Reihe von links: Roland Wagner, Xaver Fichtl, Johannes Thum, Anton Weitmann, Christian Pettinger; vordere Reihe von links: Alexander Abt, Krimhilde Dornach, Lucia Fischer, Gabi Olbrich-Krakowitzer und Constanze von Tucher. Es fehlt Manuela Weppner.

Von links nach rechts: Krimhilde Dornach, Alexander Abt, Lucia Fischer, Xaver Fichtl, Gabi Olbrich-Krakowitzer.

Diese weiteren Vorstandsmitglieder vervollständigen das Team: Als Schriftführer Xaver Fichtl aus Lindau, sowie als Beisitzer Constanze von Tucher aus Friedberg, Christian Pettinger aus Augsburg, Johannes Thum aus Donauwörth, Manuela Weppner aus Kempten, Roland Wagner aus Nesselwang und Anton Weitmann aus Weißenhorn. Der Posten des Pressesprechers sowie des Webmasters wurde nicht mehr gesondert besetzt, die Bezirksvorsitzende wird diese Aufgaben in Personalunion übernehmen.

Zu Beginn der Veranstaltung konnte Lucia Fischer mit der Bundesvorsitzenden Gabriela Schimmer-Göresz sowie dem Landesvorsitzenden der ÖDP Bayern, Klaus Mrasek und dem Bezirksrat Alexander Abt,  hochrangige Gäste begrüßen. In ihrer Rede resümierte sie über die zurückliegende Bundestagswahl mit dem damit verbundenen Arbeitsaufwand und den erzielten Ergebnissen. Es kam auch zur Sprache, dass Ignoranz und Filterung durch einladende Organisationen von Wahlveranstaltungen im Verbund mit der medialen Berücksichtigung einen wesentlichen Einfluss auf das Wählerverhalten ausübten. Die Bezirksvorsitzende dankte allen Direktkandidaten, Helfern und sonstigen Beteiligten für ihre Unterstützung in dieser arbeitsintensiven Zeit. Gleichzeitig wurde im Hinblick auf die anstehenden Landes- und Bezirkstagswahlen ein erneuter Aufruf zur Motivation und Implementierung aller vorhandenen Kräfte gestartet. Auch Landesvorsitzender Klaus Mrasek ging nochmals explizit auf diesen Sachverhalt ein und rief die anwesenden Delegierten dazu auf, nicht in ihren Bemühungen nachzulassen.

Im Rechenschaftsbericht der Vorsitzenden wurden einzelne Schwerpunkte der Jahresarbeit detailliert ausgewiesen. Erfreulicherweise stieg der Mitgliederstand im Bezirk Schwaben, dementsprechend solide zeigte sich auch der von Bezirksschatzmeister Alexander Abt vorgetragene Kassenbericht. Er verwies in diesem Zusammenhang jedoch darauf, dass durch die abzuwickelnden Wahlaktivitäten auch für die Zukunft ein stabiles Polster vorhanden sein muss. Die Kassenprüfer bescheinigten die einwandfreie Führung, welche mit einem besonderen Applaus der Anwesenden belohnt wurde.

Danach folgten die Neuwahlen, die das bereits oben beschriebene Ergebnis lieferten. Bezirksrat Alexander Abt erteilte einen kurzen Einblick in seine Arbeit und die damit verbundenen Positiv- und Negativ-Erlebnisse. Einen herausragenden Erfolg bildete die Annahme des Antrags für einen Erhalt der Uferrandstreifen an Gewässern, der vom Bezirk Schwaben an den Bezirketag zur weiteren Bearbeitung und Einreichung übergeben wurde. Einen weiteren Tagesordnungspunkt bildeten, neben den Neuwahlen, der Beschluss über das Bezirkstags-Wahlprogramm für 2018 sowie ein Unterstützungsbeschluss für die aktuelle Unterschriftenaktion zum Volksbegehren gegen den Flächenfraß. Das Bezirkstags-Wahlprogramm wurde einstimmig unter Vorbehalt von redaktionellen Änderungen angenommen. Auch die Übersetzung in „leichte Sprache“ wird in den nächsten Wochen erfolgen. Der Unterstützungsbeschluss für das Volksbegehren erhielt ebenfalls das einstimmige Votum der Anwesenden.

Der Ausblick auf die durchzuführenden Vorbereitungen für die Landtags- und Bezirkstagswahlen bei den einzelnen Kreisverbänden sowie ein Nachgang zur Bundestagswahl rundeten die umfangreiche Tagesordnung ab. Hierzu nahmen auch die Bundesvorsitzende Gabriela Schimmer-Göresz und der Landesvorsitzende Klaus Mrasek Stellung. Nur ein Zusammenwirken aller Ebenen und Gremien kann hier für akzeptable Zukunftsperspektiven sorgen!


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