Das Bayerische Meer,

der Chiemsee, liegt idyllisch im Voralpenland. Er wirkt sauber und rein – zumindest auf Panoramabildern und Fotos von Urlaubsprospekten. Allerdings macht sich auch dort ein Phänomen breit, das wir von den Weltmeeren kennen: Die Plastikmengen, die dort schon beinahe Inseln aus Müll binden und die vielen winzigen Kunststoffteilchen, die zum Problem für die Nahrungskette werden, finden sich zunehmend auch dort. Die Deutschen trennen zwar ihren Müll und sind darin Weltmeister. Doch so gut sie das auch tun, es wird zu viel Plastik in den Umlauf gebracht: Einwegflaschen, Verpackung von Obst und Gemüse, die Tragetüte aus Plastik u. s. w. Was wir brauchen ist ein neues Steuersystem: Rohstoffverbrauch und Energie müssen teurer werden – im Gegenzug muss finanzielle Belastung der menschlichen Arbeit wegfallen. Der regionale Handel, der auf zu viel Verpackung oft verzichten kann, täte ein Übriges.


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